About

Ig bi dr Iwan Andrey.
Ich habe am 27. Februar 1964 das Licht der Veloerde erblickt.
Damals war ich zwar noch nicht mit dem Fahrrad unterwegs…aber das kam bald. Mehr dazu später.
Ich reiste schon immer gerne herum und bin ein weltoffener Mensch.
Dank einem neunmonatigem Sprachaufenthalt in England spreche ich fliessend Englisch und als Bieler natürlich auch Französisch. Im Jahr 1993 ging’s ein ganzes Jahr auf Weltreise und auch später waren wir oft als Familie zu viert unterwegs in Asien, Afrika, USA, Zentral- und Südamerika. Damals zwar noch nicht auf zwei Rädern, aber dieser Erfahrungsschatz ist auf meinen Touren immer wieder hilfreich.
Seit dem Jahr 2018 ist es die Kombination VELOFAHREN und REISEN!
Dies sind meine beiden Leidenschaften, die mich vom Tourenfahren nicht mehr loslassen. Hier komme ich so richtig in den FLOW… und diese Erlebnisse will ich fortan mit allen interessierten mindestens DIGITAL teilen ☺ .
Ein Radnomadenleben ist einfach fantastisch!
Bis anhin sind es für mich allerdings noch Etappen von jeweils 2 – 8 Wochen pro Jahr, denn ich will bis auf weiteres im Arbeitsleben aktiv sein, auch wenn ich schon seit über 40 Jahre im Bereich Versicherungen/ Vorsorge/ Vermögen tätig bin.
Bei Etappen sehe ich den Vorteil, dass man die jeweiligen Erlebnisse und Erfahrungen etwas intensiver wahrnimmt und sich auf die Routen spezifischer vorbereitet.
Ja und es ist eben auch nicht so einfach…zwei, drei oder noch mehr Jahre am Stück auf Achse zu sein und sich mit „Influencing“ durchfuttern zu können☺. Ich jedenfalls bin weder auf Facebook, noch auf Instagram oder Twitter zu finden, dafür habe ich jetzt aber meine eigene Homepage und freue mich auf deinen Besuch und deine Fragen, Bemerkungen, Feedbacks, etc.
Herzlich willkommen auf CYCLINGFLOW.CH
Wie alles begann
Die ersten kleinen Touren auf 2 Rädern durfte ich mit dem Trottinett und meinem Jugendfreund René unternehmen. Später waren es dann bereits längere Touren mit dem Minivelo. Oft besuchten wir von Bern aus meine Grossmutter in Interlaken, dort gab es jeweils ein feines Mittagessen. Eines Tages wollte ich dann unbedingt ein Rennrad. Dieses konnte ich mir mit 14 Jahren leisten und habe sofort fleissig trainiert. So schaffte ich damit an einem Tag auch die Radwanderfahrt Rund um den Bodensee mit über 220KM. Es war also schon damals dieser FLOW, der mich antrieb und immer wieder motivierte in die Pedale zu treten. Meine Freude am Velofahren war so gross, dass ich die ganze Freizeit auf dem Stahlesel verbrachte und so kam es, dass ich dem Radrenn Club Olympia Biel beigetreten bin.
Ich wurde im Strassen Mannschaftsvierer entsprechend gefördert und im Jahr 1982 Junioren Schweizermeister. Nach 7 Jahren Spitzensport war dann allerdings Schluss. Die Erkenntnis, dass es zur absoluten Weltspitze für den Profisport nicht ganz reichen wird, war hart aber Tatsache. Doch rückblickend ist es für mich viel wichtiger, dass ich die Begeisterung am Velofahren bis heute nicht verloren habe.
Auch meine Militärzeit verbrachte ich auf dem Zweirad. Denn damals gab es noch die Radfahrertruppe. Wenn wir voll ausgerüstet unterwegs waren, brachte man locker das Gewicht zusammen, welches ich heute mit dem Tourenbike mitschleppe.
Das Militärrad hatte nur einen Gang und bergauf musste es meistens hochgestossen werden. Deshalb wurden Verschiebungen auch „Radmarsch“ genannt.
Bei Verlegungen und Manövern, haben wir auch mal über 200 Kilometer an einem Tag/Nacht zurückgelegt. Wir sind damals solange unterwegs gewesen, dass es einige Radfahrer gab, die während dem Pedalen einschliefen… natürlich nur kurz. Auch gab es seinerzeit sogar Militärradrennen. Legendär war die Strecke von St. Gallen nach Zürich, welche ich einige Male wettkampfmässig absolviert habe, über tausend Fahrer waren damals am Start.
Dann kam bei mir die Zeit mit dem Mountainbike. Damit habe ich Zypern, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und immer wieder längere Touren mit Übernachtungen in der Wildnis erlebt. Auch die Mehrtagesroute GTJ und in der Schweiz die Mountainbike Route 1 von Scoul nach Aigle mit 24900 HDM sowie die Route 3, welche mich durch den Jura führte, bleibt mir bis heute ein unvergessliches Abenteuer. Auf dem Rennrad war ich im 2017 Finisher beim Gurnigel dreifach und beim Alpenbrevet mit der Platin Tour.
Traditionell nehme ich seit Jahren an der Seeland-Classic teil. Im Winter oder wenn es regnet, bin ich oft mit dem Bahnrad (no gears / no brakes) auf dem Velodrome in Grenchen anzutreffen. Auf dieser Holzrennbahn aus sibirischer Fichte gibt es immer einige Athleten und in einer schnellen Gruppe sind 100 Kilometer rasch geschafft!
Ich hatte und HABE einen Traum...
Im Jahr 2018 war es soweit. Infolge Stellenwechsel konnte ich 3 Monate am Stück Urlaub nehmen und dachte mir: warum nicht jetzt, mit meinem Traum „die Seidenroute mit dem Fahrrad zu durchreisen“ beginnen? Jetzt bietet sich doch eine Gelegenheit loszufahren und eine lange Etappe zurückzulegen. Gedacht, geplant, getan. Ich habe mir ein Tout Terrain Tourenvelo geleistet. Und weil ich schon einige Fahrräder besitze und „Tourenvelo“ nicht so schön klingt wie CREDO, nenne ich diesen Stahlesel fortan CREDO.
Nach einem Monat Vorbereitungszeit, war dann die ganze Tourenausrüstung zusammengestellt und das Abenteuer so gut wie möglich geplant, so dass ich mit Sack und Pack nach XI’AN flog. Dort, im zentralöstlichen Teil von China, beginnt die antike Seidenroute und führt entlang dem Verlauf der Chinesischen Mauer in Richtung Nordwesten.
Schon von der ersten Minute an, hat mich das Radnomadenleben infiziert und ich bin voll auf den Geschmack gekommen. Fortan träume ich nicht mehr „nur“ von der Seidenroute, sondern davon, die ganze weite Welt mit dem Velo zu erleben. Doch um das zu realisieren braucht es vor allem Eines: GESUNDHEIT. Ich trage Sorge dazu, denn Gesundheit ist das höchste GUT! Alles Übrige ergibt sich dann und ich freue mich auf jeden Kilometer, der vor mir liegt und bin dankbar über jeden Pedaltritt, den ich zurücklegen durfte.
Ich habe keine Angst, die Welt mit dem Velo zu entdecken. Trotzdem bin ich jederzeit vorsichtig und respektvoll unterwegs.
CYCLINGFLOW
Wer seine eigene Homepage errichten will, hat natürlich schon einige Ideen im Kopf… Doch Namen, die dir spontan in den Sinn kommen sind wohl alle schon weg.
Dann geht es weiter mit der Suche und irgendeinmal ist es soweit!
Du bist der erste Mensch der diesen Domainnamen registriert und stellst fest:
Die vielen Überlegungen haben sich gelohnt.
Flow („Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung / Konzentration und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.
Für mich ist es so, dass beim Velofahren so etwas wie ein Flow entsteht.
Denn wenn man pro Minute geschätzte 80 Pedalumdrehungen absolviert, so kommen an so einem Tourentag ganz schön viele Umdrehungen zusammen. Oft spricht man nur von den gefahrenen Kilometern. Also wenn ich ausnahmsweise mal 200 Kilometer zurücklege ist das natürlich schon beachtlich… ABER wenn du an einem Tag gegen 45000 (Fünfundvierzigtausend) Pedalumdrehungen absolvierst, tönt das einfach wahnsinnig. Ja, es ist auch wahnsinnig… ich bin einfach immer wieder beeindruckt, über diese Anzahl Umdrehungen und was da meine Gelenke mitmachen. Und wenn du dazu durch schöne Landschaften fährst und die Freiheit spürst… Dabei kann es durch noch so monotone Regionen gehen, jeder Kilometer hat seine eigene Geschichte und das ist das Faszinierende am Radreisen, du spürst den Flow noch intensiver als beim herkömmlichen Velofahren oder Radtraining, weil dabei gewisse unvorhergesehene, unbekannte Momente auf dich zukommen, die es zu meistern gilt. Gelegentlich kribbelt es auch und es kommt Abenteuerstimmung auf. Wenn du dann dein vorgenommenes Ziel erreichst, ist das einfach ein unheimlich tolles Gefühl dort anzukommen und in die Ortschaft reinzufahren…